
Logo des Jolicloud Netbook-Betriebssystems
Was gibts neues auf dem Netbook
Der vorinstallierte Browser für dieses Linux-System war bisher der Mozilla Firefox. Für das normale Surferlebnis wird das auch so bleiben. Doch vom normalen Surfen unterscheidet Joliclout auch noch sogenannte Web Apps wie Twitter connect authentification, Google Gmail-Zugriff oder Facebook Connect usw. Das sind mehr als 600 kleine netzbasierte Anwendungen, die bisher ebenfalls über eine abgespeckte Version des Browsers Firefox bzw. das Mozilla Prism-System gestartet wurden. Sie können über ein Icon am Desktop schnell gestartet werden und bieten Zugriff auf viele wichtigen Dienste und Optionen der Diensteanbieter. In der neuesten Version des Netbook-Betriebssystems kommt zum Starten der Web Apps jedoch eine Version des Googlebrowsers Chrome mit dem Namen “Nickel” zum Einsatz. Der Standardbrowser im System Jolicloud bleibt jedoch Firefox. Nickel stellt laut einer Mitteilung auf der Homepage von Jolicloud lediglich ein Open Source „Chromium für Vollbild-Apps“ dar.
Von Mozilla zu Google
Seitens Jolicloud begründet man diesen Schritt zu Google Chrome mit dem verminderten Verbrauch an Systemressourcen wie Arbeitsspeicher und Prozessorlast. Dadurch können dann die Web Apps schneller gestartet werden und auch für weitere Aufgaben am Netbook bleibt noch Rechenleistung übrig. Darüber hinaus ist Jolicloud so auch zur Anzeige von HTML5- und CSS3-Angeboten bereit. Bereits bestehende Profile bei den Internetdienstanbietern können bei bisheriger Nutzung über Firefox auch importiert werden.
Wie updaten
Das Update des Betriebssystems kann von Jolicloud-Nutzern unkompliziert durch einen Klick auf den Update-Knopf durchgeführt werden. Das Betriebssystem ist hier kostenlos zum Download erhältlich und zu zahlreichen Modellen vieler Netbookhersteller kompatibel. Eine genaue Auflistung aller getesteten und funktionierenden Modelle findet sich hier.
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Tags: Google Chrome, Jolicloud, Linux, Netbook Betriebssystem