Als ich für einige Monate nach England aufbrach, stelle sich mir die Frage ob ich nun das Netbook, das Notebook oder beides mitnehmen sollte. Letzteres strich ich ziemlich schnell von der Liste, da ich ja auch die Gewichtsbeschränkungen für das Gepäck beachten musste. Um das Ende schon vorweg zu nehmen – ich habe mich trotz der Größe und des Gewichtes für das Notebook entschieden. Aber warum?
Zuerst einmal muss ich zugeben, dass ein Netbook sehr fein ist, wenn man für einige Tage unterwegs ist und nur seine Mails checken und diese auch beantworten will – vielleicht noch ein bisschen Büroarbeit aber das war es dann auch schon. Bei solchen Reisen schiebt man dann auch gerne ein bisschen Arbeit in die nahe Zukunft wenn man schon wieder den etwas größeren Bildschirm des Notebooks vor Augen hat.
Aber wenn man nun wie gesagt sich für längere Zeit im Ausland aufhält, wird es mühsam nur mit dem Netbook zu arbeiten. Sicher – ich würde es sehr angenehm finden wenn ich nicht dauernd ein größerer Klotz mit mir mitschleppen müsste, aber dann einige Stunden lang auf die kleine Tastatur einzuhämmern ist auch nicht gerade sehr angenehm.
Ein weiterer wunder Punkt für Netbooks auf Reisen sind die Anschlüsse: Wenn man von Zuhause weg ist, fehlt oftmals ein Card-Reader oder man hat irgendwelche Adapter nicht dabei – beim Notebook ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ich einen Anschluss finde als beim Netbook – auch wenn die MacBooks von Apple so oder so sehr wenige Anschlüsse haben. Oftmals hat man keine Anschlüsse mehr frei, wenn die Maus angesteckt ist und man gleichzeitig sein Handy oder ähnliches laden will.
Mein Fazit aus der Reise ist: Am liebsten würde ich beides mitnehmen, aber da ich mich auf ein Gerät beschränken muss würde ich niemals die Vorteile eines Notebooks aufgeben, auch wenn das Netbook sehr viel angenehmer für Reisen ist…
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Der Autor betreibt den Blog „Datenhirn“

